FFF - Freitags für Frieden – Unsere Stimme gegen den Krieg
Während andere das Wochenende planen, planen wir den nächsten Schritt in Richtung Frieden. „Freitags für Frieden“ ist unsere Antwort auf die zunehmende Militarisierung, auf die Milliarden für Waffen, während Schulen verfallen und soziale Ungleichheit wächst. Wir sagen: Es reicht.
Jeden Freitag stehen wir auf.
Nicht, weil es bequem ist – sondern weil Schweigen Zustimmung bedeutet.
Nicht, weil wir naiv sind – sondern weil wir wissen, dass jeder Krieg mit Worten beginnt und mit Menschen endet.
Warum Freitag?
Weil es der Tag ist, an dem man Mut zeigt. Weil „Fridays for Future“ uns gezeigt hat, wie eine Bewegung von unten den Diskurs verändern kann. Wir knüpfen an – mit einer klaren Botschaft:
Keine Zukunft ohne Frieden. Kein Wohlstand durch Waffenexport. Keine Sicherheit ohne wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Unsere Forderungen:
- Diplomatie statt Drohnen
- Investitionen in Bildung statt Bomben
- Neutralität und Deeskalation als Staatsraison
- Friedensbildung in Schulen – nicht nur Kriegsberichte in Medien
Wir sind keine Träumer. Wir sind Realisten mit Vision. Denn wirtschaftliche Verflechtungen schaffen gegenseitige Abhängigkeiten, fördern Wohlstand und sichern den Frieden.
🕊 Standpunkte der Bewegung „Freitags für Frieden“
Weil Stabilität, Wohlstand und Zukunft ohne Frieden nicht möglich sind
- Frieden ist das Fundament jeder funktionierenden Gesellschaft
Ohne Frieden gibt es keinen Rechtsstaat, keine Innovation, keine wirtschaftliche Entwicklung. Krieg zerstört nicht nur Menschenleben, sondern ganze Volkswirtschaften. - Verflechtung schafft Sicherheit
Globale Handelsbeziehungen, gegenseitige Abhängigkeiten und wirtschaftliche Kooperationen sichern den Frieden effektiver als jede Rakete. Wer exportiert, greift nicht an. Wer miteinander handelt, hat ein Interesse an Stabilität. - Neutralität ist ein strategischer Vorteil
Ein neutraler Staat kann Brücken bauen, vermitteln und glaubwürdig deeskalieren. Wer sich in Kriege hineinziehen lässt, verliert diese Position – und oft auch seine wirtschaftliche Souveränität. - Rüstung bringt kurzfristige Profite – und langfristige Schäden
Jeder Euro für Waffen verpufft im besten Fall. Im schlimmsten Fall kehrt er zurück – in Form von Instabilität, Flüchtlingsströmen und wirtschaftlichem Kollaps. - Frieden ist auch ein Standortvorteil
Firmen investieren, wenn der Markt stabil ist. Technologie blüht, wenn sie nicht für Zerstörung, sondern für Fortschritt eingesetzt wird. Wohlstand entsteht nicht in Trümmern. - Wer Kriege mitträgt, verliert moralisch – und wirtschaftlich
Waffenexporte in Krisengebiete, geopolitische Eskalationen und Medienhetze untergraben das Vertrauen in einen Staat – innen wie aussen. - Freitags für Frieden ist kein Traum – es ist eine Notwendigkeit
Wir stehen jeden Freitag auf, weil wir verstanden haben: Frieden ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
✊ Unser Schwur:
Solange Kriege geführt werden, um Märkte, Ressourcen und Einflusszonen zu sichern,
stehen wir für ein anderes Modell: Zusammenarbeit statt Zerstörung. Handel statt Hetze. Frieden statt Profit durch Panzer.
Freitags für Frieden. Weil es am Ende alle betrifft – egal, auf welcher Seite man sitzt.
📘 Wehrpflicht, Krieg und das Losverfahren – einfach erklärt
🕊 Was geht hier eigentlich ab?
In Deutschland wird gerade wieder über die Einführung der Wehrpflicht gesprochen. Das heißt: Junge Menschen sollen wieder zum Militärdienst verpflichtet werden können. Besonders diskutiert wird dabei ein sogenanntes Losverfahren – also eine Art Zufallsauswahl, wer eingezogen wird und wer nicht.
🔍 Warum kommt das Thema Wehrpflicht überhaupt zurück?
Seit der Ukraine-Krieg begonnen hat, reden viele Politiker von "Verteidigung", "Sicherheit" und "Abschreckung". Deutschland hat über 100 Milliarden Euro zusätzlich für die Bundeswehr bereitgestellt. Manche sagen: Das ist nötig – andere: Das ist Vorbereitung auf kommende Kriege.
🎲 Was ist das Problem mit dem Losverfahren?
- Es ist reiner Zufall, wer zum Dienst muss – das hat nichts mit Leistung oder Gerechtigkeit zu tun.
- Es ist willkürlich: Zwei gleich alte Schüler – der eine wird gezogen, der andere nicht.
- Es wirkt wie ein Spiel – aber es geht um Zwang zu Militär und Gehorsam.
🤔 Was bedeutet das für uns?
Die Rückkehr der Wehrpflicht zeigt, dass der Staat sich auf Konflikte vorbereitet. Aber wer Frieden will, sollte auf Bildung, Diplomatie und Zusammenarbeit setzen – nicht auf Zwang und Waffen.
🧠 Fazit:
Die Wehrpflicht mit Losverfahren ist kein modernes Tool – sie ist ein Zeichen für wachsende Kriegsbereitschaft. Junge Menschen sind nicht Kanonenfutter. Wir sollten uns fragen: Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der das Los über unsere Freiheit entscheidet?